
Die Hütte war voll. Ok, nicht richtig voll, weil wir wegen den Corona-Beschränkungen nur mit 8 Personen unseren Weihnachtskrimi spielen durften. So kam eine kleine, aber feine Runde in der VHS Neuss zum Mörderspiel mit Kochkurs zusammen. Die Gästeliste versprach schon einen zünftigen Abend: Gäste aus aller Welt, wie die Jamaikanische Skihoffnung Veronica und Weltcup-Stars wie Lance aber auch lokale Größen mit den Zittersteiger-Bezwingerinnen Renerl und Christel waren zu Gast in der kleinen schnuckeligen Berghütte am Fuß eines mächtigen 3.000ers. Filzhüte und Seppelmützen waren am Start, jedoch der optische Höhepunkt im „reizenden“ Kochschürzen-Dirndl war klar die Hüttenservicekraft Vroni-Chantalle und so langsam lief die Hütte zu Hochform auf. An allen Kochstationen wurde das Weihnachtsmenü bereitet, dass wenig später in heimelig dekorierter Atmosphäre genossen werden konnte. Leider störte ein unerwarteter Todesfall den gemütlichen Abschluss des Abends als der Hüttenwirt Hansi erschlagen am Holzstapel aufgefunden wurde. Unsere Gäste liefen zu Hochform auf, als es um die Identifizierung des Mörder ging. Ein breites Verdächtigenspektrum wurde gefunden und am Schluss hatte der Mörder nur ganz knapp der verdienten Strafe entrinnen können.
Viel Rot und natürlich auch Weihnachtskugeln schmückten die Hütte Schlitten brausten über die Plätze
Ganz ohne Weihnachtswichtel gezaubert
In Zwei-Mann-Teams wurde fleißig gebrutzelt und geschnibbelt. Auf dem Menüplan standen Lachs-Advocado-Crostini, Schweinefilet mit Pilzragout & Kartoffel-Souflée und zum Nachtisch diese unglaublich leckeren Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern auf Mangospiegel. Das Schweinefilet wurde perfekt rosé – eigentlich nicht überraschend. Denn schließlich hatte unser Lance im echten Leben als Jäger Erfahrung und wusste genau, wann das Filet auf den Punkt gegart war. Ebenfalls schwierig auf den Punkt zu bekommen sind warme Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern. Der Trick besteht darin, genau dann wenn die Küchlein außen schon knusprig sind, aber noch eine Delle nach innen oben haben alles schnell aus dem Ofen zu nehmen. Auch beim Mangospiegel wurde gezaubert: Schnell stand fest, dass man ein paar schicke Mangospalten zur Deko haben wollte. Aber wie zaubert man diese unfallfrei von dem Mangokern herunter? Rat kam von Hercule Poirot persönlich, der in der Folge „Hercule Poirots Weihnachten“ mit dem begnadeten Schauspieler David Suchet zelebriert, wie man das Kunststück mit einem einfachen Löffeltrick vollbringt: Mango in eine Hand nehmen und mit einem Löffel entlang des Kerns das Fruchtfleisch abschaben und abheben. Voilá!
Hm, Lecker: Auf die Kartoffelsouflées kam extra Bergkäse Hier glänzen die Mangospiegel Der Mango-Trick von Hercule Poirot Frische Steinpilze fürs Ragout
Crostini mit Advocado und Stremllachs Schweinefilet mit Pilzragout und Kartoffelsouflée Warme Schokoladen-Mangotörtchen